3D-Druck-Prozessindustrie-Magazin

3D Activation-Geschäftsführer Fabian Strohschein gibt Interview zur wachsenden Bedeutung der 3D-Druck-Technologien für die Prozessindustrie

Unter den zahlreichen Wirtschaftszweigen, in denen die innovative Technologie des 3D-Druckens seit mindestens 5 Jahren zu entscheidenden Umwälzungen führt lässt sich nicht zuletzt die Prozessindustrie sicherlich in erster Reihe nennen.  Als Prozessindustrie versteht man dabei gemeinhin die Stoff- und Materialverarbeitung in den Bereichen Chemie, Petrochemie, Gasverarbeitung, Pharmazie, Lebensmittel-, Zucker-, Zellstoff-, Papier-, Glas-, Stahl- und Zementherstellung sowie deren jeweilige Zulieferer. Gemeint sind mit dieser Bezeichnung die Prozesse und Verfahren chemischer, physikalischer, biologischer oder anderer technischer Form, welche in den genannten Industriezweigen zum Einsatz kommen.

Welche konkreten Auswirkungen die Möglichkeit des 3D-Druckens nun auf die Prozessindustrie hat oder haben könnte, das genau war Thema eines Interviews, welches unser Geschäftsführer vor wenigen Tagen bei Process-Vogel, einem Online-Fachmagazin der Branchen Chemie, Pharma und Verfahrenstechnik.

Prototypen und Bauteile in kleinen Stückzahlen werden wirtschaftlich produzierbar

Strohschein erläutert dabei zunächst, welche Vorteile der Einsatz der 3D-Druck-Technik auch für einen Betriebsingenieur z.B. eines Chemieunternehmens bietet: „Er kommt sehr einfach und sehr schnell zu Bauteilen – insbesondere bei Einzelteilen, Prototypen und kleinen Stückzahlen, die in herkömmlicher Weise wirtschaftlich nicht darstellbar sind. Kunden fordern bei uns beispielsweise Greifersysteme oder auch die unterschiedlichsten Düsenformate an.“ Dem 3D-Druck, so Strohschein weiter, seien natürlich auch Grenzen gesetzt. So werde man Ersatzteile, die man für zehn Euro konventionell drehen kann, wohl nicht drucken. „Die additive Fertigung versteht sich als ergänzende Lösung zu konventionellen Technologien.“

Umsetzung von Vorgaben zur Oberflächenbeschaffenheit

Ein weiterer wichtiger Punkt im Process-Interview sind die veränderten Werkstoffeigenschaften beim 3D-Druck. „Vorgaben zur Oberflächenbeschaffenheit und zu physikalischen Daten wie Zugfestigkeit können wir umsetzen. Es hängt wesentlich von der eingesetzten Drucktechnologie ab“, so Strohschein zu dieser Herausforderung. Es führe allerdings kein Weg daran vorbei, Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen gemeinsam mit dem Kunden vor und nach dem Druck des Bauteils zu überprüfen.

Das ganze Interview können Sie hier nachlesen.

Update: Am Ende des Jahres schaffte es unser Beitrag sogar in die Process-Sonderausgabe “Best of 2016” (siehe linke Seite), wo wir zudem auch als “Dienstleister für den 3D-Druck” gelistet werden.

Egal, ob Sie ebenfalls aus der Prozessindustrie aus einer anderen Branche kommen, 3D Activation verhilft Ihnen zu Ihrem 3D-Druck-Modell. Neben dem eigentlichem 3D-Drucken umfasst unser Service-Angebot auch 3D-Konstruktion, 3D-Scannen und 3D-Visualisierung. Umfassende Informationen zu diesen und anderen Punkten finden Sie auf unserer Website.

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