3D Dateien

Alles Wichtige über 3D Modelle erstellen für den 3D Druck

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Alle Informationen über die Erstellung von 3D Modellen für den 3D Druck

Als professioneller 3D-Service bietet 3D Activation Ihnen einen Rundum-Service für die Erstellung der 3D-Konstruktion bis zum fertigen 3D-Druck-Objekt an. Wir verwandeln Ihre 2D-Dateien (Fotos, Zeichnungen u.ä.) zu druckbaren 3D Dateien oder wir erstellen Ihre gewünschten 3D Modelle mittels 3D Scan aus einem physischen Objekt. Selbstverständlich können Sie Ihr Modell auch direkt bei uns drucken lassen. 

Auf dieser Seite finden  Sie alle Informationen und Voraussetzungen, die nötig sind, um Ihr Projekt zu verwirklichen:

Anforderungen an ein 3D Modell

Bei der Modellierung von 3D-Dateien ist folgendes zu beachten:

  • Alle Modelle müssen „wasserdicht“, d.h. vollständig geschlossen sein
  • Keine offenen Stellen oder Kanten
  • Das Modell muss für eine glatte Oberfläche eine hohe Polygonenanzahl aufweisen
  • 3D-Flächenobjekt definiert als Dreiecks- oder Vierecknetz
  • Teilkörper müssen vollständig geschlossen sein und können in das Modell „gesteckt“ werden
  • Wandstärke von i.d.R. min. 0,8 mm - je nach Material

Wir prüfen jedes Modell vor dem Drucken. Wenn Sie Hilfe bei der Überarbeitung oder Reparatur benötigen, stehen Ihnen unsere 3D Grafiker gerne zur Verfügung. Je nach Aufwand ab 65€/h oder 120CHF/h. Kontaktieren Sie bitte unser Service-Team.

Wissenswertes zum Thema Dateiformate

Als gängiges Datei-Format für das erstellen von 3D Modellen hat sich das STL (Surface Tesselation Language) Format durchgesetzt, weshalb einige Anbieter auf dem 3D-Druck-Service-Markt das Vorliegen einer solchen Datei zur Voraussetzung machen. Wir von 3D Activation sind dagegen in der Lage, nahezu alle gängigen 3D Formate zu lesen oder bei Bedarf auch umzuwandeln.
Bitte schicken Sie uns Texturen bei mehrfarbigen Modellen in einer ZIP- oder RAR-Datei.

Aus folgenden 3D Dateien können wir ohne zusätzlichen Aufwand fertige Modelle für Druckdaten erstellen:

  • *.3DS,
  • *.asc,
  • *.CATPart,
  • *.dxf,
  • *.exp,
  • *.igs,
  • *.model,
  • *.obj,
  • *.ply,
  • *.prt,
  • *.stl,
  • *.stp,
  • *.uvm
  • *.wrl,
  • *.x_t,
  • *.zpr

Wenn beim Hochladen von 3D Dateien Texturen und Farben verloren gehen: Bei einigen Formaten, insbesondere dem .obj-Format, ist es wichtig, dass die Dateien vor dem Hochladen in einem einzigen .zip-Ordner komprimiert werden. Sie müssen also vor dem Hochladen der 3D Modelle (bzw. vor dessen Übermittlung an 3D Activation) den entsprechenden .zip-Ordner auf Ihrem PC auswählen, dann dürfte es nicht mehr zu Verlusten von Texturen und Farben kommen.

Informationen zum Upload Ihrer 3D Datei

Um uns Ihre 3D Datei zukommen zu lassen, füllen Sie bitte das Kontaktformular aus, klicken Sie auf „Datei auswählen“ und laden Ihre Daten hoch. Danach erhalten Sie innerhalb von 24 Stunden eine E-Mail mit allen weiteren Schritten von unserem Kundenservice. Alternativ können Sie unseren 3D Konfigurator nutzen, um ein Sofort Angebot zu erhalten.

Bei uns können Sie sich absolut darauf verlassen, dass niemand Ihre Entwürfe oder die für Sie bereits gefertigten 3D Modelle zu Gesicht bekommt, falls Sie dies nicht wünschen. Dies sichern wir Ihnen gerne auch vertraglich zu.

3D Druck Checklist - Anforderungen für Erstellung der 3D Modelle

Das Designen eines druckbaren Modells für den 3D Druck kann mitunter durchaus eine Herausforderung sein. Wir haben für Sie daher einige wichtige Hinweise zusammengestellt, die Sie beachten sollten, bevor Sie Ihr Modell in Auftrag geben. Lesen Sie daher die folgenden Hinweise genau durch, um sicherzugehen, dass Sie einen Modell, das sich in dieser Form auch tatsächlich für die Umsetzung im 3D Druck eignet.

Wir prüfen jedes 3D Modell vor dem Drucken. Wenn Sie Hilfe bei der Überarbeitung oder Reparatur benötigen, stehen Ihnen unsere 3D Grafiker gerne zur Verfügung die Ihnen bei der Erstellung der 3D Druck Datei weiterhelfen. Je nach Aufwand ab 65€ pro Stunde.

Kontaktieren Sie bitte unser Service-Team. Zum Kontaktformular

Benötigte Wandstärken und Anforderungen an Zwischenwände

Welche Wandstärken benötigt werden hängt sehr stark vom gewählten Material und dem damit verbundenem 3D-Druckverfahren ab. So reicht die Bandbreite der kleinstmöglichen Wandstärken von 0,3 mm im Metall-Druck bis hin zu 2mm im CJP-Druck mit Polymergips wie auch im FDB-Druckverfahren mit PMMA-Kunststoff oder Quarzsand.

Die jeweils konkret erforderlichen Wandstärken finden Sie auf der Materialien-Seite.

Polymergips(CJP) 3D Modell Schiff

Was ist bei der Konstruktion von Wandstärken konkret zu beachten?

Um die nötige Stabilität des erstellten 3D Modells sicher zu stellen, empfiehlt sich als Faustregel eine Wandstärke von mindestens 0,8 mm, sowohl für Zwischenwände innerhalb des Modells als auch für Außenwände. Dieser, in der unten zu stehenden Abbildung illustrierte Wert bezieht sich auf SLS-Druck mit PA-Kunststoff. Abweichende Angaben für andere Materialien finden Sie auf der Seite Materialien.

Beispiel für die Konstruktion stabiler Außenwände sowie stabiler Zwischenwände in der 3D Datei:

Wandstärken in für den SLS-Druck geplanter 3D Datei, anschaulich dargestellt

Besondere Anforderungen bei der Konstruktion von Zwischenwänden im Selektiven Lasersintern

Zwischenwände in SLS-Druck-3D-Modellen sollten auf eine Stärke von mindestens 1 mm konstruiert werden, um eine optimale Stabilität des gedruckten Modells zu gewährleisten.

Wandstärken in für den SLS-Druck geplanter 3D Datei, anschaulich dargestellt:

Wasserdicht

Häufig kommt es vor, dass ein 3D Modell nicht vollständig geschlossen ist, weil die Oberflächen nicht klar von einander getrennt sind beziehungsweise keine eigene Dicke aufweisen. Hierbei gilt es jedoch zu beachten, dass ein Modell, um 3D druckbar zu sein, „wasserdicht“ sein muss. Das heißt, dass die Oberfläche des Modells keinerlei Löcher oder Hohlräume aufweisen darf.

Der Begriff „wasserdicht“ bedeutet dabei, dass Konstrukteure sich vorstellen müssen, sie müssten ihr Modell mit Wasser auffüllen, wobei dieses Wasser nirgendwo herauslaufen dürfte. Bei der Konstruktion des Modells sollten Sie daher darauf achten, etwaige Lücken in den Oberflächen mittels der verwendeten Software ausfindig zu machen.

Die unten links zu sehenden Modelle weisen keinerlei Dicke auf und sind daher nicht druckbar. Rechts daneben sehen Sie die nach einer Reparatur wasserdichten Modelle, die nun eine druckbare Wandstärke besitzen. Das ist besonders wichitg bei dem erstellen druckfähiger 3D Modelle.

Dateiqualität - Polygonzahl

Das erstellte 3D Modell links unten weist mit 0,01 mm eine hohe Auflösung auf. Eine mittlere Auflösung, von 0,08 mm erreicht das in der Mitte zu sehende Modell. Beim rechts zu sehenden Modell können wir eine grobe Auflösung, von 0,2 mm beobachten.

Generell gilt es, dass mit der Anzahl der Polygonen (Dreiecke) auch die Dateiqualität zunimmt. So besteht das Modell rechts unten aus 2352 Dreiecken, woraus sich ca. 0,12 MB ergeben. Das in der Mitte stehende 3D Modell schafft es bereits auf 6162 Dreiecke (= 0,31 MB) und das Modell links unten auf 42848 Dreiecke (= 2,1 MB).

Informationen zu erhabenen und vertieften Details

Für eine möglichst fehlerfreie Ausführung sowohl erhabener als auch vertiefter Details in erstellten 3D-Modellen gilt eine Stärke von mindestens 0,5 mm als empfehlenswert.

Erhabene Details sowie Vertiefungen bei der Konstruktion einer 3D Datei:

Zusammenbau

Auch beim Konstruieren von 3D Modellen, die nach dem Druck zusammengefügt werden sollen gilt es bereits, einige Grundregeln zu beachten. Vor allem ist es in diesen Fällen wichtig, genügend Abstand (Spielraum) zwischen den zusammenzufügenden Einzelteilen zu schaffen.
Dies gilt es besonders zu beachten, zumal die Software die Reibung zwischen den Einzelteilen ignoriert.

Abhängig von der Art und Weise des geplanten Zusammenbaus lassen sich einige Faustregeln für den jeweils benötigten Spielraum aufstellen.

Möchten Sie die Einzelteile mit Hilfe der PressFit-Technologie zusammenfügen, so ist ein vergleichsweise geringer Spielraum nötig, der sich mit 0,2 mm angeben lässt.
Einen Standard-Spielraum von 0,25 – 0,35 mm sollten Sie einplanen, wenn Sie die Bauteile Positionieren und anschließend kleben möchten.
Den größten Spielraum erfordern bewegliche Teile, sowie ein mehrteiliger Druck in einem Stück. In diesem Fall sollten Sie 0,4 bis 0,5 mm Abstand einplanen

Offset/Spielraum bei der Konstruktion einer 3D Datei:

Aushöhlen

Wenn möglich sollten Sie versuchen, beim erstellen des 3D Modells mit einem Hohlraum auszufüllen.

Dies verhindert einerseits Verformung und Verfärbung während des Druckprozesses. Zugleich spart dies andererseits Material und reduziert Druckzeit. So können Sie Ihr Modell so designen, dass das verbleibende Material im Modell eingeschlossen bleibt (Bild 2) oder ein Pulverauslaufloch so günstig platzieren, dass das Pulver nach dem Druckprozess leicht entfernt werden kann (Bild 3). Zum Vergleich sehen Sie in Bild 1 ein Modell mit Vollmaterial.

Farben Infos

Das ColorJet-Verfahren beruht darauf, dass ein dreidimensionales Objekt Schicht für Schicht aus Pulver aufgebaut wird. Dies geschieht mittels Aufbauen und Binden einzelner Schichten. Dabei ist es, wie der Name bereits sagt, möglich, in verschiedenen Farben zu drucken.

Von grundsätzlicher Bedeutung in diesem Zusammenhang zwischen den Farbschemata RGB und CMYK.
RGB steht dabei für Rot/Grün/Blau, als die physikalischen Grundfarben, die zugleich als Monitor oder Video-Farben fungieren. RGB ist also ein additives Farbmodell. Das bedeutet: Je mehr Farben ineinander gemischt werden, desto heller wird der Farbton. Nimmt man den höchsten Wert aller 3 Farben zusammen (100%), so ergibt sich daraus weiß.
CMYK steht demgegenüber für Cyan/Magenta/Yellow/Key (also Türkis/Pink/Gelb/Schwarz) und beschreibt ein Farbmodell für den professionellen Druck. Im Gegensatz zu RGB ist CMYK ein subtraktives Farbmodell. Dies bedeutet also: Je mehr Farbe verwendet wird, desto dunkler wird der Farbton. Während Key für die Tiefe oder eben auch Schwarz steht ergeben alle 3 anderen Farben (CMY) zusammen ein tiefes Grau.
Da CMYK weniger Farbtöne beinhaltet als RGB müssen beim Druck von stark leuchtenden Farben Sonderfarben (wie Pantone oder HKS) verwendet werden.

Der Unterschied zwischen RGB und CMYK sollte daher unbedingt beachtet werden, wenn Sie Modelle für den ColorJet-Druck mit Polymergips entwerfen. Dies gilt auch für die Auswahl des Dateiformats. 

Welches Program zum 3D Modelle erstellen am besten nutzen?

3D Modelle erstellen – wie geht das?

Vor jedem 3D Druck steht die Konstruktion eines 3D Modells. Gerade Anfänger stellt dieser Punkt immer wieder vor erhebliche Schwierigkeiten. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle daher mit ein paar Handreichungen mit auf den Weg geben, wie diese Herausforderung meistern können.

3D Programme für Einsteiger und Fortgeschrittene

Am Anfang steht dabei die Wahl eines 3D Programmes, um zunächst einmal ein Gefühl für das 3D Design zu bekommen. 

Der entscheidende Faktor für das Wahl Ihres 3D Programmes liegt im Stand Ihrer eigenen Vorkenntnisse. So finden sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene eine ganze Reihe an Programmen zur Konstruktion von 3D Modellen. 

Weitere Faktoren sind: Gewünschte Anwendungen, etwaiger Kundensupport und natürlich mögliche Kosten. Es liegt auf der Hand, dass kostenpflichtige 3D Programme einen umfangreicheren Service und Komfort bieten als kostenlose. 

Berufliche oder private Nutzung?

Zunächst gilt es, folgende beiden Fragen zu beantworten:

  1. Möchten Sie die 3D Modellierung beruflich nutzen oder handelt es sich um ein Hobby?
  2. Planen Sie, auf diesem Wege technisch-funktionale Modelle oder Skulpturen bzw. Designobjekte zu erstellen?

3D Programme für den Hobbybereich

Wenn Sie 3D Modellierung als ein Hobby betreiben möchten, dann empfehlen sich Skulptris und Autodesk 123 Skulpt+ für Designobjekte. Für funktional-technische Bauteile im Hobbybereich bieten sich 3DSlash, 3DTin, Autodesk TinkerCAD und Autodesk 123D Design an. 

3D Programme für den beruflichen Einsatz

Für die berufliche Nutzung der digitalen Erstellung von 3D Modellen eignen sich Blender, ZBrush, Cinema 4D, 3DS Max, Maya und Rhino für die Planung von Designmodellen. Blender lässt sich zugleich für 3D Modellierungen für professionelle funktional-technische Modelle empfehlen, ebenso wie Solidworks, FreeCAD, SketchUp Make und SketchUp Pro. 

Davon sind Blender, FreeCAD und SketchUp Make kostenlos, während für die restlichen Programme dreistellige bzw. (im Fall von Solidworks) vierstellige Euro-Beträge fällig sind. 

Darüber hinaus zu nennen wären etwa noch MODO, OnShape, Moment of Inspiration (MoI), AutoDesk Fusion 360, Hexagon oder auch Antimony. 

Sie möchten Ihr 3D Modell bei uns anfertigen lassen?

Besuchen Sie unseren 3D Konfigurator, laden Sie Ihre Dateien hoch und Sie erhalten ein Sofort-Angebot.


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