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Die neue Technologie des Architektur-3D Drucks könnte den Aufbau einer dauerhaften Präsenz auf dem Mond erheblich erleichtern

Auch bei der Errichtung einer geplanten Mondbasis könnte der 3D Druck-Technologie eine entscheidende Rolle zukommen. Großräumige Architektur-3D-Drucker könnten demnach die für die Errichtung der Mondbasis notwendigen großen Bauteile einfach aus dem Mondboden, dem Regolith „drucken“, was den aufwendigen und kostspieligen Transport dieser Teile von der Erde überflüssig machen würde. Im Vergleich zur Verwendung herkömmlicher Baumaterialien rechnen Experten dabei mit einer Gewichtseinsparung von bis zu 95%.

Ein von ESA-Wissenschaftlern Anfang 2013 dazu durchgeführtes Experiment verlief sehr vielversprechend. Ein 6 Meter hoher 3D-Drucker aus britischer Produktion konnte in diesem Experiment dazu gebracht werden, einen 1,5 Tonnen schweren Baustein, wie er für die Mondbasis benötigt würde aus einem mondähnlichen Material, d.h. aus einem simulierten Mondregolith zu produzieren. Basaltgestein aus dem Zentralvulkan im Bolsenasee (Mittelitalien) diente bei dieser Simulation als Quelle für das benötigte, simulierte Mondregolith. Vor dem 3D Druck-Prozess musste dieses „Pseudo-Mondregolith“ zunächst jedoch mit Magnesiumoxid vermischt werden, um 3D-druckbar zu sein.

Maschine normalerweise zum 3D Drucken von Korallen gebaut

Die hierbei zum Einsatz gekommene D-Shape TM Drucker dient normalerweise zum 3D Drucken von Skulpturen. Geplant ist auch eine Verwendung zur 3D Druck-Produktion künstlicher Korallenriffe, die Strände (in Zeiten steigender Meeresspiegel) vor starker Brandung schützen. Auf seinem 6 Meter großen Rahmen besitzt der D-Shape TM Drucker eine mobile Ansammlung von Druckdüsen, mit denen ein Bindemittel auf ein sandartiges Baumaterial, im vorliegenden Fall also auf das simulierte Mondregolith, gesprüht wird. Mit einer Geschwindigkeit von durchschnittlich etwa 2 Metern pro Stunde baute dieser besondere Architektur-3D-Drucker das vorgesehene Modell auf, die nächste Generation des D-Shape TM-3D-Drucker soll es dann auf 3,5 Meter pro Stunde bringen.

3D-Druckvorgang im Vakuum birgt besondere Herausforderungen

Eine besondere Herausforderung des Mond-3D Drucks besteht allerdings darin, dass unter den dort vorhandenen Vakuum-Bedingungen ungeschützte Flüssigkeiten, mit denen Architektur-3D-Drucker für gewöhnlich arbeiten, ziemlich schnell verdampfen. Auch für dieses Problem scheint bereits eine Lösung gefunden zu sein, die darin besteht, dass die Düse des 3D-Druckers unter der Regolithschicht eingefügt wird. Da kleine, d.h. nur 2 mm große Tröpfchen von den Kapillarkräften im Boden festgehalten werden, wie eine italienische Forschergruppe in diesem Zusammenhang herausfand, sollte der 3D-Druckvorgang auch im Vakuum des Mondes funktionieren.

Welchen Anteil 3D Activation  bereits am 3D-Drucken zur Erforschung des Weltalls hatte können Sie hier nachlesen.

Vorerst dürfte der Architektur-3D Druck allerdings noch für einige Zeit auf die Erde beschränkt bleiben, denn bis zur Verwirklichung einer Mondbasis werden noch mehrere Jahre ins Land gehen.

Falls Sie nun Lust bekommen haben, die 3D Druck-Technologie für Architekturzwecke zu verwenden, und dies sicherlich verwirklichen können, ohne die Schwierigkeit, Flüssigkeiten im Vakuum am Verdampfen hindern zu müssen, in 3D Activation finden Sie den idealen Ansprechpartner zur Verwirklichung Ihrer Architektur-Vision. Besuchen Sie zu diesem Zweck doch einfach unsere Website oder kontaktieren Sie direkt unseren Kundenservice.

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