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Zu den Materialien, die sich zum 3D-Drucken eignen gehört längst auch Silikon, natürlich auch bei uns

Während Kunststoffe wie ABS, PA oder Epoxy bereits seit dessen Anfängen in den 1980-er Jahren zu den klassischen 3D-Druck-Materialien gehören war es lange Zeit nicht möglich, Silikon mittels 3D-Drucken zu verarbeiten. Dies änderte sich erst Mitte 2015, als ein entsprechendes Verfahren zur Marktreife gebracht wurde, welches nach Ansicht von 3D-Druck-Experten einen riesigen Markt eröffnen könnte.

Dabei handelt es sich um ein 3D-Druckverfahren, bei dem homogene Körper mit nahezu glatter Oberfläche entstehen. Ein Roboter setzt dabei aus einer Düse Schicht für Schicht einzelne Tröpfchen gemäß der in den CAD-Daten festgelegten Struktur nebeneinander ab. Danach wird das so aufgebaute Silikon-Modell in ultraviolettem Licht vulkanisiert.

Ein aus der Kautschuk-Verarbeitung bewährtes Verfahren kommt zum Einsatz

Gemeinhin bezeichnet man als Vulkanisation ein bereits im Jahre 1839 von Charles Goodyear entwickeltes chemisch-technisches Verfahren, das eigentlich dazu dient, Kautschuk widerstandsfähiger gegen atmosphärischer, chemischer oder mechanischer Art zu machen.  Das der Vulkanisation zugrunde liegende Verfahren findet jedoch auch Anwendung in der Behandlung vielfältiger gummiartiger Materialien, so eben auch Silikon.

Der gemeinhin aus der Fertigung von Brust-Implantaten geläufige Werkstoff Silikon zeichnet sich insbesondere durch seine Biokompatibilität, Temperaturbeständigkeit und Transparenz aus. Vor allem in den Bereichen Automobilbau, Medizin, Haushalt und Optik bietet der 3D-Druck mit Silikon zahlreiche vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten.

3D-Drucken mit Silikon ermöglicht den perfekt sitzenden Laufschuh

Ein konkretes Einsatzbeispiel für das 3D-Drucken mit Silikon ist die Produktion individualisierter Laufschuhe. Konkret sollen dank dieses Verfahrens stoßdämpfende Einlegesohlen entstehen, die optimal auf die Füße des jeweiligen Läufers angepasst sind. Schon seit einiger Zeit bestehen entsprechende Pläne, es fehlte jedoch bislang an geeigneten Materialien. Mit Silikon lag ein solches Materialien zwar bereits vor, dies ließ sich jedoch – wie oben erwähnt – noch bis vor ca. 1 Jahr noch nicht in 3D drucken. Eine Herstellung im Spritzgussverfahren wäre indes bei einer so geringen Stückzahl wie im Falle einer Einlegesohle kaum rentabel gewesen.

Wir von 3D Activation würden uns freuen, Ihnen zu Ihrem 3D-Druck-Modell aus Silikon verhelfen zu können. Selbstverständlich drucken wir auch gerne in unseren zahlreichen anderen Materialien und Druckverfahren für Sie, lesen Sie mehr dazu auf unserer Website.

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