Epoxy-Kunststoff (SLA)

3D Druckverfahren: Stereolithografie (SLA)

Hochpräzise und glatte Oberflächen

Materialeigenschaften

  • Preis
  • Flexibilität
  • Stabilität
  • Details
Wasserfest
Online kalkulierbar
Expressproduktion möglich
Technologie SLA - Stereolithographie
Bauraum 1500 x 750 x 550 mm
Datenblätter Downloads

Minimale Wandstärke

0,8 mm

Details

0,3 mm

Hitzebeständig

61 °C

Lieferzeit

4 Arbeitstage

Materialvarianten

Accura 25 ermöglicht langlebige, funktionale Prototypen, die sich unter anderem für Schnappverschlüsse oder für Gussformen für den Vakuumguss eignen.

Dank seiner hohen Festigkeit und Transparenz, sowie seiner Feuchtigkeitsresistenz bietet ClearVue eine Vielzahl von Anwendungen.

Mögliche Einsatzgebiete sind zum Beispiel durchsichtige Prototypen und transparente Baugruppen.

3D-Drucke aus Epoxy zeichnen sich durch hohe Schlagfestigkeit, hohe Bruchdehnung und eine ausgezeichnete Oberflächenqualität aus.
Ihre besonders glatte Oberfläche macht Epoxy-3D-Druck-Objekte besonders geeignet für den Abguss. Verwendung finden Epoxy-Modelle hauptsächlich als Vorführteile und als Positive.

NeXt ist ein extrem haltbares Harz, das zudem mit einer hohen Feuchtigkeitsbeständigkeit sowie guten Wärmeeigenschaften punktet. Dieses Stereolithografie-Material eignet sich daher besonders gut für ebenso komplexe wie robuste Bauteile, wie etwa für Armaturenbrettbaugruppen.

PerFORM ermöglicht starke, steife Bauteile, mit hohem Wärmewiderstand. Weitere Vorteile von PerFORM im SLA-Druck sind die darin mögliche hervorragende Seitenwandqualität, sowie eine excellente Detailauflösung.

Typische Einsatzgebiete finden sich etwa in der Luft- und Raumfahrt oder für Automobilgehäuse.

Poly 1500 ist ein lichtdurchlässiges (transparentes) Material, mit vergleichbaren Eigenschaften zu Polypropylen (PP) und technischen Kunststoffen. Dabei erweist sich Poly 1500 als stoßfest und haltbar.

Einsatzgebiete sind insbesondere medizinische Produkte oder Bauteile mit Schnappverschlüssen.

ProtoGen White ist ein widerstandsfähiges Material für den SLA-Druck, mit ABS-ähnlichen Eigenschaften. Aufgrund seiner guten Oberflächenqualität, seiner Widerstandsfähigkeit und seiner guten Wärmeeigenschaften eignet sich ProtoGen White hervorragend für Märkte, die akurate RTV-Muster, hochgradig detaillierte Teile und haltbare Konzeptmodelle verlangen.

Typische Einsatzfelder sind etwa Laufräder oder Rohrleitungen. 

TuskXC2700T ist ein transparentes (durchsichtiges) Material, das durch eine leicht blaue Färbung auffällt. Aufgrund ähnlicher Eigenschaften zu ABS und PTB eignet sich das im Stereolithografie-Verfahren verarbeitbare TuskXC2700W hervorragend für starke, wasserabweisende Prototypen.

Weitere Einsatzfelder sind Wasserstromanalysen oder Windkanaltests. 

Die Verbindung von hoher Steifigkeit mit hoher Stoßfestigkeit ist die besondere Stärke von Tusk Somos SolidGrey 3000. Dabei sind SLA-Druck-Bauteile aus diesem Werkstoff nicht nur außerordentlich robust, sondern zugleich auch hochgradig funktional.

Ein typisches Einsatzgebiet sind Karosserieteile für den Automobilbau.

Somos® Perform NanoTool ermöglicht feste, steife und temperaturbeständige Bauteile. Darüber bieten Stereolithografie-Drucke mit Somos® Perform NanoTool eine hervorragende Seitenwand-Qualität, eine sehr hohe Teileauflösung, sowie eine herausragende Oberflächenqualität. 

Typische Einsatzgebiete sind die Raumfahrt-, wie auch die Automobilindustrie. 

Zu den besonderen Stärken von Xtreme gehören dessen hohe Stoßfestigkeit, seine hohe Bruchdehnung sowie seine excellente Oberflächenqualität. Zugleich bieten Modelle aus diesem SLA-Material einen hohen Grad an Detailgenauigkeit.

Einsatzgebiete sind insbesondere robuste Gehäuse oder Bauteile mit Schnappverschlüssen sowie alle Bereiche, in denen auch CNC-gefräste Bauteile zum Einsatz kommen.

Veredelungen

Dank dem Lackieren erhalten Ihre 3D-Druck-Objekte die gewünschte Oberflächenqualität. 3D Activation bietet Ihnen Lackierungen in hochglänzend, matt und satiniert. Wählen Sie zwischen allen DIN-zertifizierten RAL-Farben.

(High Gloss, Matt, Dead matt, Satin, Soft touch)

Durch Galvanisieren verleihen wir Ihren 3D-Druck-Objekten metallische Eigenschaften, d.h. wir machen Sie leitfähig für Strom, geben ihnen eine größere Stabilität und wir verschaffen Ihnen ein optisch ansprechendes Metallic-Design.

Wenn Sie Ihre 3D-Druck-Modelle mit einer spiegelglatten Oberfläche versehen wollen, so bietet sich die Nachbehandlung des Spachtelns bzw. Fillerns an, d.h. wir überziehen Ihr Modell nach dem 3D-Druck mit einem Füller und schleifen diesen spiegelglatt nach.

Vorteile

  • Glatte und detaillierte Oberflächen
  • Hohe Genauigkeit
  • Transparente Bauteile
  • Einfache Nachbehandlung

Anwendungsgebiete

Funktionsteil

Prothetik/Prothesenbau

Medizinforschung und –wissenschaft

Funktionsteil

3D Drucken in der Stereolithographie

Als erstes 3D-Druckverfahren überhaupt wurde die Stereolithografie im Jahre 1983 durch den US-Amerikaner Chuck Hull erfunden.
Bei der Stereolithografie wird ein flüssiges Photopolymer, auch Epoxy genannt, Schicht für Schicht auf eine Druckplatte aufgetragen, welche beim Aufbau des 3D-Druck-Modells jeweils, Schicht für Schicht, nach unten gezogen wird.
Das gehärtete 3D Objekt aus Epoxy-Kunststoff wird nach dem SLA-3D-Druckvorgang aus dem Bad genommen und nun in der Regel noch in einer eigenen Belichtungskammer bis zur vollständigen Aushärtung nachbelichtet.

3D Drucke aus Epoxy überzeugen insbesondere durch glatte Oberflächen, ebenso jedoch auch durch hohe Schlagfestigkeit und eine gute Bruchdehnung.

Gewonnen wird Epoxy (wie Epoxidharz generell) durch die Denaturierung von Naturharzen. Das hierfür benötigte chemische Verfahren wurde in den 1930-er Jahren zeitnah, jedoch unabhängig von einander von einem deutschen und einem schweizerischen Forscher entwickelt, nämlich von Paul Schlack, in Wolfen (1934) und von Pierre Castan, in Zürich (1938), wobei sich die angegebene Jahreszahl jeweils auf den Zeitpunkt des Patent-Antrags bezieht.

Quelle: Solid Concepts Youtube

Die Geschichte des Epoxy als 3D Material beginnt, wie oben bereits ausgeführt, 1983 in den USA, wobei Chuck Hull, ein 1939 geborener US-amerikanischer Ingenieur und Erfinder, seiner Erfindung den Namen „Additive Manufacturing“ gab und unter diesem Namen 1984 zum Patent anmeldete.

Entscheidende Voraussetzung für den 3D Druck im Stereolithographie-Verfahren ist die Eigenschaft des Ausgangsmaterials, in unserem Fall also des Epoxy, nach einer relativ kurzen Belichtungszeit zu erstarren. Genau in dieser Zeit trägt der SLA-Drucker das flüssige Epoxy exakt in der in den 3D Dateien festgelegten Form auf die Druckplatte auf, wo diese Schicht nach kurzer Zeit erstarrt. Ist diese Schicht erstarrt, so wird die Druckplatte samt der jeweiligen Schicht nach unten gezogen und es entsteht – auf dem gleichen Wege – die nächste Schicht. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis das 3D Modell vollständig aufgebaut ist.

Das Stereolithographie-Verfahren gilt noch immer als das genaueste aller 3D-Druckverfahren. Im industriellen Kontext findet so verarbeitetes Epoxy unter anderem als Trägermaterial für elektronische Schaltungen Verwendung.

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