Polyjet-Verfahren-mit-Resin-Beispiel
Beispielbild-Polyjet-Verfahren

Das noch wenig bekannte Polyjet-Verfahren könnte die Herstellung von Blas- und Silikon-Gussformen entscheidend erleichtern

Wenn wir an 3D-Druck und an 3D-Druck-Technologien denken, so denken wir zumeist an so verbreitete 3D-Druck-Verfahren wie die Stereolithographie, das Selektive Lasersintern oder den FDM-Druck. Gegen diese „Platzhirsche“ unter den 3D-Druck-Technologien hatte das Polyjet-Verfahren in der allgemeinen Wahrnehmung bislang noch keine Chance. Dabei hat diese, 1998 am Markt eingeführte Technologie des Rapid Prototyping in einigen Bereichen der Produktion durchaus das Potenzial, entscheidende Produktivitätssteigerungen zu gewährleisten.

Polyjet-Verfahren dank neuer Einsatzgebiete auf dem Vormarsch

Konkret geht es bei der 2014 der Öffentlichkeit vorgestellten, auf dem Polyjet-Verfahren basierenden Innovation um eine Möglichkeit, die Herstellung von Prototypen der Blasformen für das sogenannte Blow Molding Verfahren (mit dem hohle Objekte wie Kunststoffflaschen oder ähnliche Behälter hergestellt werden) so zu vereinfachen, dass die Qualität der Blasform sehr viel schneller und preisgünstiger verbessert werden kann als dies mit traditionellen Verfahren umsetzbar ist.

Zugleich sollen mit dem Polyjet-Verfahren die Produktion von Silikon-Gussformen für das Silicone Molding (bekannt auch unter dem Namen “Room Temperature Vulcanization (RTV) Molding-”) entscheidend vereinfacht werden. Beim Silicone Molding wird flüssiges Silikon über ein Positiv des gewünschten 3D Modells geschüttet. Nach dessen Aushärtung wird das Silikon geöffnet (nicht zerstört!) und die Vorlage kann entnommen werden. Die so entstehende Negativ-Gussform des Objekts kann nun mit Kunststoff gefüllt und auf diesem Wege mehrfach zur Kopie des 3D Objekts verwendet werden. An dieser Stelle kommt nun das Polyjet-Verfahren ins Spiel, als ebenso innovative wie effiziente Möglichkeit zur Herstellung der hierfür benötigten Erstvorlage.

Schichtbauweise durch UV-Licht

Beim Polyjet-Verfahren wird ein flüssiges, lichtempfindliches Photopolymer (d.h. in der Regel ein Resin) mit Hilfe eines Druckkopfs schichtweise auf die Druckplattform aufgetragen und durch eine im Druckkopf integrierte Lichtquelle sofort ausgehärtet. Das Polyjet-Verfahren gehört daher (ähnlich wie z.B. der FDM-Druck) zu den Schichtbauverfahren. Zudem sind mit dem Polyjet-Verfahren besonders feine Schichten möglich.

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