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3D-Dateien für den Druck vorbereiten

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3D-Dateien für den Druck vorbereiten

Was Sie bei der Konstruktion druckbarer 3D-Dateien beachten sollten

Vor jeder Zeichnung einer 3D-Datei sollten Sie einige grundlegende Dinge beachten, um etwaigen Problemen bei der späteren Erstellung des Modells am 3D-Drucker vorzubeugen. Die wichtigste Essentials für das Entwerfen von 3D-Dateien haben wir in diesem Blogbeitrag für Sie zusammengestellt.

Wasserdichte und mannigfaltige 3D-Dateien

Um druckbar zu sein, dürfen 3D-Modelle innerhalb ihrer Oberfläche grundsätzlich keine Löcher aufweisen. Da man in derartige Löcher theoretisch Wasser hineingießen könnte spricht man in diesem Zusammenhang von „wasserdichten“ Modellen (bzw. 3D-Dateien), die eben nur in jenen Fällen druckbar sind, in denen genau das nicht möglich ist.

Mathematisch betrachtet, bezeichnet man diese Modelle auch als mannigfaltig, was in der Praxis auf das selbe hinausläuft wie die Kategorie der Wasserdichte. Eine Fläche, in unserem Fall die Oberfläche eines 3D-Modells, wird dann nicht mannigfaltig, wenn diese (mindestens) 1 Kante aufweist, die eine Kante für mehr als 2 Flächen bildet.

Wandstärken und Volumen

Von ebenso zentraler Bedeutung für die Druckbarkeit des gewünschten Bauteils oder Modells ist die Beachtung von Wandstärken, als Grundpfeiler der Stabilität des Objekts. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang, dass jede Oberfläche des Modells mit einer Wandstärke gezeichnet wird, damit also selbst als 3-dimensionaler Körper erkennbar ist. Darauf hinzuweisen erscheint umso bedeutungsvoller im Hinblick auf den Umstand, dass die meisten 3D-Zeichenprogramme eine Gestaltung 2-dimensionaler Oberflächen, ohne Wandstärken vorsehen. Dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass 3D-Zeichnungen in vielen Fällen (z.B. für Computerspiele) lediglich als visuelle Modelle dienen und somit keine Wandstärken benötigen.

All dies ändert jedoch nichts darin, dass der jeweilige 3D-Drucker eindeutige Informationen über die gewünschten Wandstärken ebenso benötigt wie weitere Volumen-Informationen.

Als Wandstärke bezeichnet man dabei den (mit Material zu füllenden) Abstand zwischen der Oberfläche der Außenseite und der Oberfläche der Innenseite der jeweiligen Wand. Die Erfahrung zeigt, dass sich zahlreiche beim 3D-Drucken auftretende Probleme auf falsch konstruierte Wandstärken zurückführen lassen. Welche Wandstärke jeweils mindestens notwendig ist hängt in allererster Linie vom gewählten Material ab. Detaillierte Informationen zu minimalen Wandstärken finden Sie deshalb auf den jeweiligen Unterseite unter Materialien.

Die unten stehenden Zeichnungen illustrieren die Konstruktion von Wandstärken. Die angegebenen Werte beziehen sich dabei auf den bei unseren Kunden besonders beliebten PA-Kunststoffs.

 

Außenwände-3D-Dateien-Beispiel

Außenwände von 3D-Dateien richtig konstruieren

 

Weitere Informationen rund um Wandstärken, 3D-Dateien und zu zahlreichen anderen Fragen rund um unseren 3D-Druck-Service finden Sie auf unserer Website oder Sie kontaktieren unseren Kundenservice.

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