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Goldring-Beispiel-für-Schmuck-aus-3D-Drucker

Zahlreiche neue Möglichkeiten werden durch den 3D-Druck mit Silber und anderen Metallen realisierbar

Eines der hochwertigsten Rapid-Prototyping-Varianten stellt zweifelsohne das 3D-Drucken mit Silber dar, wobei jedoch auch Metall-3D-Drucke mit Bronze, Kupfer oder Messing durchaus edle Designs garantieren. Es verwundert daher nicht, dass Künstler und Designer bei der Herstellung filigranen und individualisierten Schmucks zunehmend auf Metall- und insbesondere Silber-3D-Drucker setzen.

Seit den Anfängen des Silber-3D-Druckens im Jahre 2011 hat sich die Zahl der Anbieter 3D-gedruckten Schmucks daher auch geradezu sprunghaft erhöht.

US-Pionierinnen im 3D-Drucken mit Silber

Bereits 2007 gründeten 2 MIT-Absolventinnen in Sommerville, Massachusetts ein Designstudio, zu dessen Spezialgebieten schon bald das 3D-Drucken mit Silber und anderen Metallen gehören sollte. Mit beachtlichem Erfolg entwickeln die beiden jungen Frauen dort nun schon seit einigen Jahren Schmuck und Kunstobjekte am Computer, um diese anschließend anhand von 3D-Dateien am 3D-Drucker Wirklichkeit werden zu lassen. Dass die beiden MIT-Absolventinnen ein naturwissenschaftliches Studium absolviert haben merkt man ihren Arbeiten an. So nutzt das das junge Startup gerne Vorbilder aus der Natur, wie z.B. ein Blatt, um diese in entsprechende Designs und Schmuck umzusetzen. Gerade an diesem Punkt eröffnet die 3D-Druck-Technologie ganz neue Möglichkeiten, filigrane Formen (wie etwa die Feinstruktur eines Blattes) umzusetzen, die mit konventionellen Fertigungsverfahren so nicht oder nur schwer möglich wären. Neben dem Silber-3D-Druck setzen die beiden Designerinnen in ihren Arbeiten auch auf den 3D-Druck mit Edelstahl und Kunststoff.

Die Anfänge des Metall-3D-Drucks in Deutschland

In Deutschland begann ein Künstler aus Kempen am Niederrhein 2012 als einer der ersten Designer hierulande, auf den Metall-3D-Druck zu Produktion von Schmuckanhängern und Metallskulpturen zu setzen. Dabei faszinieren den Kempener Designer die neuen 3D-Druck-Technologien vor allem wegen der Möglichkeit, individualisierte Designobjekte zu erzeugen. Mit Hilfe der Silber-3D-Druck-Technologie verwirklichte der Künstler 2012 personalisierte Unikate der Scrappies-Figurenfamilie, wobei er sich die Anschubfinanzierung über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo sicherte. Wie die beiden oben genannten MIT-Absolventinnen setzt auch der Designer aus Kempen nicht nur auf den Silber- und Metall-3D-Druck, sondern auch auf andere 3D-Druck-Materialien, in diesem Fall sind dies Keramik und Kunststoff.

Asiatischer Schmuck Druck

In Singapur schloss sich 2012 eine Gruppe Kreativer (Schmuckdesigner) mit Interesse am Schmuck Druck per 3D-Drucker zusammen, um vor allem Ketten und Ringe in individualisierter Form anzubieten. Geschenke mit besonderer Romantik-Garantie lassen sich mit dieser 3D-Druck-Anwendung leicht verwirklichen, zumal individuelle Schriftzüge zu den beliebtesten Modellen gehören. Als 3D-Druck-Materialien finden dabei Edelmetalle wie etwa Sterling Silber Verwendung.

Dies sind nur 3 von zahlreichen Beispielen aus der Kunst- und Designwelt, bei denen das 3D-Drucken mit Silber und anderen Edelmetallen mittlerweile Standard geworden ist.

Vom Wachsmodell zum Silberguss

Konkret beruht der Silber-3D-Druck darauf, dass ein mit dem MultiJet-Printing-Verfahren arbeitender, hochpräziser 3D-Drucker aus mikrofeinen Tröpfchen Schicht für Schicht ein Wachsmodell des geplanten Design-Objekts erstellt. Erst im nächsten Arbeitsgang wird das eigentliche Silber-Objekt erstellt, dies allerdings in einem sehr traditionellen Verfahren, das bereits die alten Ägypter beherrschten. Es beruht im Wesentlichen darauf, dass in einer, im Ofen erhitzten keramischen Masse ein Abguss des Wachsmodells aus dem 3D-Drucker erstellt wird, welches anschließend mit flüssigem Silber gefüllt wird. Modernste Technik und uraltes Handwerk gehen bei diesem Herstellungsprozess also Hand in Hand.

MultiJet, die Basis des Silber-3D-Druckens

Das MulitJet-3D-Druckverfahren bildet eine Art Mischform aus Stereolithographie und FDM-Verfahren. Ein flüssiger, lichtempfindlicher Kunststoff (in diesem Fall, wie oben erläutert, ein spezielles Wachs) wird dabei über einen Druckkopf (ähnlich der Extruder-Düse im Fused Deposition Modeling) auf eine Druckplattform aufgetragen und mittels einer in diesem Druckkopf enthaltenen Lichtquelle sofort ausgehärtet, wobei besonders detailgetreue 3D-Modelle möglich sind.

Das für Silber-3D-Drucke verwendete Silber entspricht Materialqualität wie sie traditionell von Juwelieren verwendet wird. Dieses sogenannte Sterling Silber besteht zu 92,5% aus Silber, zu den restlichen 7,5% aus Kupfer und kann daher unbedenklich auf der Haut getragen werden.

Die 3D-Druck-Lösung für Business-Kunden

Mit dem 3D-Online-Konfigurator bietet 3D Activation Business-Kunden die Möglichkeit, individuellen Schmuck oder andere Accessoires (wie etwa Handycover) für ihre Mitarbeiter zu entwerfen, ohne dafür ein CAD-Programm zu benötigen. Das Unternehmen braucht dabei den 3D-Online-Konfigurator lediglich in die eigene Website einzubinden, es kann diesen jedoch ebenso als Stand-Alone-Lösung auf einem Tablet bzw. auf einem PC in einem 3D-Druck-Shop verwenden. Die Anwendungen des 3D-Online-Konfigurator reichen dabei von der Visualisierung und Konfiguration eigener Produktideen über die Auswahl von Größe, Material und Textvorlagen (samt Unterstützung vieler verschiedener Schriftarten) bis hin zum Export druckbarer STL-Files. Darüber hinaus ist das 3D-Tool dabei leicht in bestehende Webshops integrierbar und bietet eine Schnittstelle für lokale Geschäfte und Online-Shops.

Auf unserer Website finden Sie unseren 3D-Online-Konfigurator sowie zahlreiche weitere Informationen, insbesondere über Materialien und 3D-Druckverfahren.

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