Im Kontext des Trendthemas Industrie 4.0 auf dem diesjährigen WEF in Davos spielt auch der 3D-Druck eine wichtige Rolle

Wie jedes Jahr zu dieser Jahreszeit (und dies bereits zum 46.Mal) findet auch in diesen Tagen im noblem Schweizer Ski-Ort Davos wieder das Forum der Weltwirtschaft (World Economic Forum=WEF) statt. Rund 2500 Politiker, Manager und Wissenschaftler aus über 100 Staaten beraten auf dieser weltweit wohl größten Veranstaltung dieser Art vom gestrigen Mittwoch (den 20.1.) und noch bis zum kommenden Samstag (den 23.1.) über Gegenwarts- und Zukunftsfragen der Menschheit.

Einen breiten Raum nimmt dabei – neben der europäischen Flüchtlingskrise – die Frage nach Chancen, Risiken und Perspektiven der Industrie 4.0 ein. Konkret umfasst dieser Themenkomplex den Vormarsch digitaler Technologien in die Fabriken und Büros dieser Welt, also die Frage, wie sehr die Digitalisierung und Vernetzung unsere Arbeits- und Produktionsweise in absehbarer Zeit verändert wird. Neben Big Data und mobilem Internet kommt dabei der 3D-Druck-Technologie eine Schlüsselrolle zu.

Das Organ aus dem 3D-Drucker könnte die Organspende überflüssig machen

Sichtbar wurde dies insbesondere auf einer WEF-Podiumsdiskussion zur „digitalen Transformation der Industrie“, wo von Experten die Einschätzung geäußert wurde, in etwa 10 Jahren (also Mitte der 2020-er Jahre) sei die Medizin endlich in der Lage, Menschen Organe (beispielsweise Lebern) aus dem 3D-Drucker zu transplantieren. Für unsere, an einem permanenten Mangel an Spenderorganen leidende Notfallmedizin würde sich damit ein drängendes Problem lösen.

Weiteres Thema: 3D-Druck von Gebrauchsgegenständen

Eine andere, in Davos geäußerte Prognose geht davon aus, dass Verbraucher Konsumgüter wie Teller, Tassen oder Fahrradteile in Zukunft per 3D-Drucker produzieren könnte, was ebenfalls zu einer nachhaltigen Veränderung unserer Wirtschaftsweise beitragen dürfte. Offen blieb dabei freilich, ob damit den – bislang als sehr störungsanfällig aufgefallenen – Heim-3D-Druckern geschehen wird oder ob sich damit vielmehr ein weiteres Geschäftsmodell für 3D-Druck-Service-Anbieter eröffnen wird. Bereits im April 2014 hatte sich Fabian Strohschein, Geschäftsführer der 3D Activation GmbH, in einem Interview mit dem Modemagazin TM zu dieser Thematik geäußert.

Der Begriff Industrie 4.0 geht von der Prämisse aus, dass das Internet bzw. die Digitalisierung generell einer vierten industriellen Revolution – nach Dampfmaschine, Fließband/Elektrifizierung und Computer – nach sich zieht. Geprägt wurde dieser programmatische Begriff im April 2011, im Kontext der damaligen Hannover-Messe, als Ergebnis eines bei dieser Gelegenheit der Öffentlichkeit vorgestellten Forschungsprojekts von Bundesregierung und Industrie-Unternehmen.

Ebenfalls 2011 begann auch die Geschichte von 3D Activation, unserem 3D Druck Service aus Wiesbaden und Thun/Schweiz. Seither konnten wir unter anderem so prominente Kunden wie Fraunhofer, Deichmann oder das schwäbische Modelabel Marc Cain überzeugen.

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